Historie

Der Ursprung der AURA Technologie GmbH geht bis in das Jahr 1986 zurück, als die seinerzeitigen Initiatoren einen chemischen Prozess entwickelten, um Metalle (Kobalt, Nickel, Molybdän und Vanadium) aus verbrauchten HDS-Katalysatoren zurückzugewinnen. Im Jahr 1992 wurde eine Pilotanlage errichtet, die dazu diente, den Prozess weiter zu verfeinern und dessen kommerzielle Entwicklungsfähigkeit zu testen.

Im Jahr 1998 wurde unter finanzieller und unternehmerischer Federführung der US-Amerikanischen Beteiligungsgesellschaft Allied Resource Corporation mit Sitz in Wayne beschlossen, die erste industrielle Produktionsanlage in Helbra, Sachsen-Anhalt, Deutschland, zu errichten. Hierzu erfolgte die Gründung der AURA Metallurgie GmbH.

Ab Produktionsbeginn im Jahr 2002 wurden bei AURA verbrauchte Entschwefelungskatalysatoren aus einer Vielzahl von Raffinerien weltweit erfolgreich und zur vollsten Zufriedenheit der Kunden verwertet. Verarbeitungskapazität und Technologie wurde laufend dem gestiegenen Bedarf angepasst. Seit 2005 erweiterte sich das Rohstoffspektrum schrittweise auf andersartige industrielle Katalysatoren und Reststoffe auf der Basis der Metalle Molybdän, Kobalt und Nickel.

Im Jahr 2008 erfolgte die Ausgliederung des gesamten Geschäftsbetriebes und sämtlicher Produktionseinrichtungen in die damals neu gegründete AURA Metallurgie GmbH & Co. KG. Die mit diesem Schritt beabsichtigte Neustrukturierung der Eigentumsverhältnisse konnte infolge der gegen Ende des Jahres 2008 einsetzenden weltweiten Wirtschaftskrise nicht realisiert werden.

Nach Umsetzung eines Restrukturierungsprogramms übernahm die AURA Technologie GmbH mit Sitz in Helbra zum 1.1.2010 sämtliche betriebliche Einrichtungen am Standort in Helbra. Damit wurde die Voraussetzung für ein umfangreiches technisches Erweiterungs- und Optimierungs-programm geschaffen, welches im Laufe des Jahres 2010 umgesetzt wurde. Die Aura Technologie GmbH verfügt nunmehr über neue und hocheffiziente Behandlungseinrichtungen für verbrauchte Katalysatoren und andere metallhaltige Reststoffe.